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Dieser
Band liefert Infos zu den wichtigsten antiken
Stätten der gesamten mediterranen Welt - ein
kompakter Überblick in einem Band von Ägypten
bis Zypern. Die sehenswerteren antiken Stätten
sind detailliert beschrieben und mit Bildern
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Heute
| Gefährliches Pflaster - Kriminalität im Römischen Reich |
08.07.2011 - 12.02.2012
Kategorie: Ausstellungen
Die Menschen vor zweitausend Jahren mochten dem mächtigsten Reich angehören, das die Alte Welt bis dahin gekannt hatte wirklich sicher konnten sie sich kaum fühlen. Zahlreiche archäologische Funde und antike Textquellen führen uns noch heute auf die Fährte von Verbrechen, die das Leben in Stadt und Land gefährdeten. Die Bevölkerung lebte mit einer allgegenwärtigen Bedrohung durch kriminelle Machenschaften aller Art. Wie ging sie damit um? Eine Polizei im heutigen Sinne gab es nicht. Man tat daher gut daran, stets wachsam zu sein und sich selber zu schützen. Mit Schlössern und Fenstergittern sicherte man sein Hab und Gut. Und wer es sich leisten konnte, hielt einen Wachhund.
Auch die Straßen waren ein gefährliches Pflaster. Wegelagerer und Banditen lauerten überall. Erschlagen von Räubern" lesen wir häufig auf den Grabsteinen der Opfer. Vom kleinen Mädchen bis zum erfahrenen Veteranen, besonders auf Reisen konnte offenbar niemand seines Lebens sicher sein. Ebenso ungewiss war, ob man sich im juristischen Ernstfall auf sein Recht verlassen konnte. Doch was ist eigentlich Recht, und was Unrecht?
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Veranstaltungsort: LVR-RömerMuseum Xanten
Veranstalter: Landschaftsverband Rheinland
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| Sagalassos. City of Dreams |
29.10.2011 - 17.06.2012
Kategorie: Ausstellungen
Das Gallo-Römisches Museum in Tongeren (Belgien) zeigt ab dem 29. Oktober 2011 eine spektakuläre Ausstellung über die berühmte Antikenstadt Sagalassos. Höhepunkt: das 2007 entdeckte Portrait Kaiser Hadrians von einem fast fünf Meter hohen Standbild.
Sagalassos, nördlich von Antalya auf 1.450m Höhe im Taurusgebirge gelegen, war in römischer Zeit eine der wirtschaftlich wichtigsten Städte im Süden der Türkei. Die Griechen und Römer übten einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt aus. Unter Kaiser Augustus (27 v. Chr. - 14 n. Chr.) begann eine Zeit großen Wohlstands und lebhafter Bautätigkeit. Das goldene Zeitalter der Stadt dauerte bis zum 5. Jahrhundert. In dieser Zeit finanzierte die lokale Elite monumentale Bauten, darunter imposante Tempelanlagen, einen riesigen Bäderkomplex und ein Theater. Ab dem 6. Jahrhundert wendete sich jedoch das Schicksal: Nach einer verheerenden Pestepidemie und mehreren Erdbeben wurde die Stadt schließlich von ihren Bewohnern aufgegeben und verfiel.
Doch die abgelegene Lage hoch oben in den Bergen und eine meterdicke Erosionsschicht konservierten die monumentalen Anlagen der Stadt und schützten ihre Überreste vor Plünderungen und weiterem Verfall. Aus diesem Grund ist Sagalassos außergewöhnlich gut erhalten ist und wird als Pompeji des Ostens bezeichnet wird.
Vom 29. Oktober 2011 bis 17. Juni 2012 werden spektakuläre Fundstücke der weltberühmten archäologischen Ausgrabungsstätte erstmals in einer umfassenden Schau gewürdigt. Zu den Höhepunkten der Ausstellung in Tongeren zählen Fragmente von Bauwerken, darunter reich verzierte Friese und Kapitelle. Das Prunkstück ist ein Portrait von Kaiser Hadrian das schönste des römischen Herrschers, das jemals entdeckt wurde. Es handelt sich um das 2007 ausgegrabene Haupt eines fast fünf Meter hohen Standbildes aus weißem Marmor.
Die Ausstellung widmet sich auch dem Alltag der Stadtbewohner. Prachtvolles Geschirr, kleine Götterstatuen, Schmuck, Münzen und besonders schöne Glasfläschchen erwecken die imposante Antikenstadt zum Leben und berichten von Aufstieg und Fall dieser faszinierenden Stadt der Träume. Darüber hinaus erfahren die Besucher spannendes über die Ausgrabungen und welche wissenschaftlichen Techniken bei der Rekonstruktion der antiken Stadt eingesetzt werden.
Die Ausstellung wird von Guy Joosten dem berühmten flämische Operregisseur gestaltet und inszeniert. Joosten möchte für die Ausstellung eine Inszenierung schaffen, bei der die historische Präzision und das besonderem Ausstellungserlebnis zur Geltung kommen.
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Veranstaltungsort: Gallo-Römischen Museum Tongeren (B)
Veranstalter: Gallo-Römischen Museum Tongeren
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| Von Kaisern und Bürgern Kostbarkeiten aus Carnuntum |
04.01.2008 - 31.12.2020
Kategorie: Ausstellungen
Viele bisher ungesehene Kostbarkeiten aus Roms Donaumetropole werden präsentiert. Der Focus der Ausstellung liegt auf dem Alltagsleben der Römer in Carnuntum. Einblicke in fast 400 Jahre römische Lebensweise zeugen vom einfachen Dasein eines Handwerkers ebenso wie vom aufwändigen Lebensstil eines hohen Würdenträgers. Anhand beeindruckender Fundstücke aus dem Museumsbesitz werden verschiedenste Aspekte wie Luxus und Genuss, Bauen und Wohnen sowie Kaiser und Kulte veranschaulicht. Ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Kaiserkonferenz von Carnuntum im Jahr 308 n. Chr., die sich heuer zum 1700sten Mal jährt.
Im völlig neu gestalteten besucherfreundlichen Eingang zeigt sich die Welt der orientalischen Götter. Jupiter-Dolichenus und der heilbringende Gott Mithras erstrahlen in neuem Glanz und stimmen den Besucher ehrfürchtig für eine neue Zeitreise in die Welt der Antike.
Der Vielfältigkeit archäologischer Fundstücke sind dabei keine Grenzen gesetzt: Bronzestatuetten, Steinskulpturen geben Einblicke in die Götterwelt der Römer, deren größtes Heiligtum in Carnuntum der nahe gelegene Pfaffenberg war.
Auf welch dekadente Art es sich leben ließ, zeigt das Thema Luxus und Genuss: Austern, erlesene Früchte und bester Wein wurden nur im Luxusgeschirr aus purem Silber serviert. Auch die Körperpflege besaß einen hohen Stellenwert, man reinigte sich mit Schwämmchen, Schabern und Ohrlöffelchen. Nach einem ausgiebigen Bad wurden vor dem Spiegel Haare gezupft und anschließend ein zarter Duft von Rosenblüten aufgelegt.
Dem einfachen Handwerker waren andere Dinge im Leben wichtig: Sein Werkzeug aus Holz und Eisen, seine Feilen, Bohrer, Äxte und Sägen, sicherten ihm das tägliche Einkommen. Seine große Kunstfertigkeit erfreute die Reichen: Kostbare Terrazzo- und Mosaikböden, feinste Wandmalereien sowie Parfumfläschchen aus dünnstem Glas finden sich in der Ausstellung wieder.
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Veranstaltungsort: Bad Deutsch-Altenburg (A)
Veranstalter: Archäologisches Museum Carnuntinum
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